Geschichte des Klosters

01.01.1951

Im Januar des Jahres 1951 entstand für die Region Pfalz eine selbstständige Provinz. Bis dahin gehörte die Pfalz zur bayerischen Provinz.
Als Sitz der Provinzleitung wurde der Bau eines Mutterhauses für Esthal geplant; außerdem sollte dort auch die Ausbildung der jungen Frauen stattfinden, die sich für einen Klostereintritt entschieden hatten.
Gleichzeitig diente das Mutterhaus zur Erholung der Schwestern und später für den Ruhestand der krank und alt gewordenen Schwestern.

08.09.1951

Grundsteinlegung für das Provinzhaus.

08.09.1952

Einweihung des Nord- und Ostflügels und der vorläufigen Kapelle,
1. Bauabschnitt der Viereck-Anlage mit Innenhof.
Von 1952 bis 1970 beherbergte das Provinzhaus eine einjährige vielbesuchte Haushaltungsschule. Für viele ehemalige Schülerinnen gab diese Zeit der Ausbildung die Möglichkeit, die Schwestern kennenzulernen und sich für einen Klostereintritt zu entscheiden.

07.03.1959

Einweihung des Süd- und Westflügels.
Aus finanziellen Gründen konnten der Süd- und Westflügel erst einige Jahre später fertig gestellt und eingeweiht werden.
Mittelpunkt der Klosteranlage ist die in den Südflügel integrierte Klosterkirche.
Der Kirchenraum wurde immer wieder umgestaltet, zuletzt 1986.
Dabei konnten die liturgischen Vorgaben des Konzils berücksichtigt werden.
Im Altarraum bildet ein aus dem 14. Jh. stammendes 186 cm hohes Kreuz aus Oberitalien zusammen mit dem Keltertreter (einer Umkleidung des Tabernakels) eine Einheit.
Sowohl das Kreuz als auch die Kelter symbolisieren, wie aus Leid Freude wird (aus den Trauben wird Wein) und aus dem Tod kommt neues Leben hervor.
Biblische Szenen zum Thema Wasser bilden das Motiv für die Gestaltung des Altars, entsprechend dem Leitspruch der Kongregation: „Schöpfet voll Freude aus den Quellen des Heils“.
Am Zugang zur Kirche steht eine spätgotische Marienstatue – die Krönung Mariens.
Diese weist auf den Namen des Klosters hin: „St. Maria von der Aufnahme in den Himmel“.
Das Provinzhaus diente vorwiegend den Schwestern für Zusammenkünfte, zur Weiterbildung, zu geistlicher Erneuerung und Vertiefung, zum Feiern von Jubiläen und anderen Anlässen.
Immer wurde im Provinzhaus die Gastfreundschaft gepflegt, auch zu Treffen mit anderen Kongregationen und Ordensgemeinschaften, zu Tagungen und Kursen für einzelne Gäste und Gruppen, zu Veranstaltungen für Jugendliche und Kinder.

10. April 2005

Mit diesem Datum gab es eine große Veränderung für das Provinzhaus in Esthal.
Die immer kleiner werdenden vier deutschsprachigen Provinzen (Baden-Hessen = Bühl, Bayern = Neumarkt, Pfalz = Esthal und Österreich = Wien) wurden zusammengelegt und erhielten eine gemeinsame Provinzleitung mit Sitz in Nürnberg.
Das Kloster St. Maria ist nun kein selbstständiges Provinzhaus mehr, dient jedoch weiterhin als Exerzitien- und Bildungshaus vor allem für die Schwestern, aber auch für andere religiös orientierte Gruppen.

Frühjahr 2010

Im Frühjahr dieses Jahres entschied die Provinzleitung das Haus zu öffnen z. B. für Erholungssuchende, Tagungsgäste, Jakobspilger.
Seit dieser Zeit finden immer mehr neue Gäste und Gruppen zu uns und fühlen sich wohl im Kloster St. Maria.

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